Tom Kahn über den Dalai-Lama-Besuch in Hessen
Dieser Tage tourt der Dalai Lama auf Einladung der Landesregierung wieder durch Hessen. Der Frankfurter Autor Tom Kahn ist einer der wenigen, die das kritisch sehen - kürzlich war er selbst in Tibet.
Journal Frankfurt: Sie waren auf Einladung der chinesischen Regierung in Tibet. Hat Sie das nachdenklich gestimmt?
Tom Kahn: Natürlich überlegt man sich: wirst du da instrumentalisiert, wirst du indoktriniert. Das lief über das Ministerium für internationale Presse und Information.
Und?
Das war schon die erste Überraschung: mich haben zwei junge Chinesen empfangen, die völlig entspannt waren. Sie haben nur gesagt; Schauen Sie sich um. Mit keinem Wort haben sie versucht, mich von irgendetwas zu überzeugen; Beide sprachen perfekt deutsch, wir waren erst einmal einen Tag in Beijing - das übliche Programm vom Platz des Himmlischen Friedens bis zur Kaiserstadt. Am nächsten Morgen sind wir dann nach Lhasa geflogen. Ich kam mir vor wie Karl May.
mehr bei:
http://frankfurt.china-consulate.org/det/zg/t851119.htm
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